VÖ: 24.4.26 – DOGS OUT : CRYBABY – Was für ein Brett! Die Kölner @dogs__out haben uns Ende April ihre neue EP „Crybaby“ beschert!
Schon das Intro zeigt, was zu erwarten ist – und dann gehts ab! „Pretty“ geht musikalisch bestialisch nach vorn und die Vocals betonen schön ironisch den Inhalt! „Bastards“ macht keine Gefangenen – kurz und knackig mit sehr feinem, fettem Endriff! Dann beginnt der Bass Nummer 4 einzuleiten – den Titelsong „Crybaby“. Ist es Köln, ist es Zeitgeist? You know what i mean: SASSY gehts los und dann aber sofort straight in your face weiter! Böse und saustark!
Das Riffing von „Eat The Rich“ startet schön schwer-metal-lastig und wechselt dann zwischen Breakdowns und treibenden Teilen hin und her, verbunden durch die markanten Vocals!
Den Abschluss bildet das für mich neben „Crybaby“ stärkste Stück „Serpent“: treibend, dringlich, geiles Riffing.
Auch wenn sich Dogs Out selbst im HC-Violence verorten finden wir, dass sie viel mehr Landschaften als Powerviolence durch ihre variantenreichen Ideen ausloten. Fetter Hardcore mit zum Glück trotz nötiger Brutalität verständlichen Vocals und Songs mit Struktur, Wiedererkennungswert sowie Unterscheidbarkeit – das macht für uns DEN Unterschied!
Alles andere als pures Geprügel.
Fazit: 6 Songs in 14.5 Minuten ohne jede Schwächen! Hier transportiert intelligent kontrollierte musikalische Gewalt echte Inhalte: WE LOVE! WE WANT MORE!